Geführte Beginner Meditation – Teil 7, Fokus

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Teil 7 – Fokus, Meditation lernen

Entspanne Dich und lass dich von mir leiten. Lerne was Meditation für dich bedeutet und wie du deine tägliche Meditationspraxis in deinen Alltag integrieren kannst mit dieser kostenlosen 10-teiligen Anfänger Meditation.

Schön, dass du da bist!

Es ist nützlich, deinen Geist klarzusehen.
Es kann dir helfen, auf schwierige Situationen geschickter zu reagieren.
Und es kann dir helfen, einen neuen Ort in deinem Kopf zu finden.
Ein Ort der Ruhe, der immer da ist.

Es gibt immer eine Möglichkeit für Wolken, aber die Idee des blauen Himmels lässt die Dinge ein bisschen leichter wirken.

„Denke immer daran, dass dein Fokus deine Realität bestimmt.“

Namaste

Deine Verena

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Geführt von Verena Gittner

Höre dir die Aufnahme dieser geführten Beginner Meditation an oder lade dir die MP3-Datei hier herunter:


10 Minuten geführte Beginner Meditation – Teil 7




Meditation lernen – geführte Beginner Meditation – Teil 7:

Hallo und willkommen zurück zum siebten Teil der Beginner Meditation.

Sehr oft, wenn wir anfangen zu meditieren, wenn wir diese Art von Übung beginnen haben wir eine ganz besondere Vorstellung davon, was wir erleben möchten, was wir erreichen wollen.
Und sind versucht, uns zu sehr zu bemühen um dieses Gefühl und diese Qualität des Geistes zu erzeugen.

Eine viel hilfreichere Art, es zu betrachten ist, wenn du dir deinen Sonnenuntergang am Meer vorstellst und einen klaren Himmel und die Wolken die währenddessen vorüberziehen.
Die Wolken sind deine Gedanken und der klare Himmel ist wie die Essenz des Geistes.
Und der klare Himmel ist immer präsent.
Natürlich vergessen wir manchmal, wie der klare Himmel aussieht, wie er sich anfühlt.
Aber wenn wir lernen, präsenter zu sein und zu registrieren, wann der Verstand abschweift dann beginnen diese Wolken im Laufe der Zeit sich aufzulösen.
Und wir beginnen mehr den klaren Himmel zu erleben.
Wir müssen nichts erschaffen oder erreichen oder vorwegnehmen.

Alles ist bereits hier.

Es geht darum die Wolken vorüberziehen zulassen und sich ihrer bewusst zu werden.
Und im Laufe der Zeit werden sie sich auflösen.
Wir beginnen mehr blauen Himmel zu erleben.
Wir bringen die Idee in die heutige Übung.

Gehe sicher, dass du bequem sitzt.
Die Augen öffnen, schöner weicher Fokus.
Und wenn du bereit bist, nehme ein paar große, tiefe Atemzüge durch die Nase ein und durch den Mund aus.

Und mit dem nächsten Ausatmen schließe die Augen.
Das Gefühl von Gewicht und Kontakt.
Die Füße auf dem Boden, die Hände und Arme auf den Beinen.

Nehme dir ein paar Augenblicke Zeit, um dich in den Körper einzuleben und auch in den Raum um dich herum.
Nehme Geräusche wahr und erlaube den Klängen zu kommen und zu gehen.
Kein Widerstand.

Keine Interaktion mit Geräuschen, einfach mit dem Klang präsent sein.

Und dann die Aufmerksamkeit wieder auf den Körper zu lenken.

Und wenn du dich mit deinem Körper in Verbindung setzt, nehme wahr, wie sich der Körper anfühlt.
Schwere oder Leichte.
Ruhig oder unruhig.
Bekomme ein allgemeines Gefühl dafür, wie sich dein Körper anfühlt.

Beginne sanft von Kopf bis Fuß durch den Körper scannen.

Mache dir eine Karte auch von den kleinen Teilen.
Die Augen, die Ohren, die Finger.

Währendem du nach unten scannst, nur wahrnehmen und registrieren.
Bereiche von Unbehagen, entspannte Bereiche.
Ein gleichmäßiger Scan bis hinunter zu den Zehen.

Und genau wie beim letzten Mal, währendem du gleichmäßig nach unten scannst, mit dem Fokus auf die körperliche Empfindung, nehme auch die emotionalen Qualitäten in deinem Geist wahr, in deinem Kopf.
Glück, Aufregung, Traurigkeit, Angst.
Ganz egal was es ist, nehme dir nur Zeit wahrzunehmen.
Zu bemerken, wie sich der Verstand fühlt während du nach unten zu den Zehen scannst.

Und wenn du das bereits getan hast, dann beginne die Bewegung des Atems wahrzunehmen.
Das hebende und senkende Gefühle.
Nehme die Bereiche im Körpers wahr, in denen du diese Atembewegung spürst und der Rhythmus dieser Atmung.

Und wenn du dich bereit fühlst, fange an deine Atemzüge zu zählen.
Um dir dabei zu helfen, diesen Fokus zu erhalten.
Zählen bis zehn.

Bemerke, wenn der Verstand wandert.

Denke daran, Gedanken sind wie die Wolken, die an deinem Sonnenuntergangs Himmel vorbeiziehen.
Sie kommen und gehen.
Einfach da sitzen, mit dem Gefühl, und wissen, dass der blaue Himmel schon vorhanden ist.

Und jedes Mal sanft die Aufmerksamkeit wieder auf den Körper zu lenken.

Und nur für einen Moment lasse den Fokus los.
Erlaube dem Verstand zu tun, was immer er tun will.

Lenken deine Aufmerksamkeit wieder auf den Körper.

Zuerst das Gewicht und den Kontakt.

Der Körper auf dem Boden oder auf dem Stuhl.
Füße und Beine, die Hände liegen auf den Oberschenkeln.

Registriere den Raum um dich herum.

Und in deiner eigenen Zeit, wenn du fertig bist, öffne sanft deine Augen.
Lehne dich zurück, strecke dich, wenn du möchtest.

Und währendem du einen Moment innehältst, nehme wahr, wie sich das heute für dich anfühlt hat.

Genieß die Qualität deines Geistes und die Leichtigkeit in deinem Körper und die Tatsache, dass du dir eine Auszeit genommen hast. Für dich selber.
Denke darüber, wie sich das heute für dich anfühlt hat.
Auch die Idee des klaren Himmels.

Bedenke, dass wir nicht versuchen, einen klaren Himmel zu schaffen.
Wir wissen, dass er bereits da ist.
Es gibt nichts zu tun.
Wir beobachten nur geduldig den Sonnenuntergang, die Wolken kommen und gehen.
Und mit der Zeit, währendem wir das alles beobachten, werden sich immer mehr Wolken auflösen.
Du bist gerade ein paar Tage auf deiner Reise, hast erst ein paar Sonnenuntergänge gesehen, die Chance ist also ziemlich hoch, dass da noch sehr viele Wolken am Himmel sind.
Und das ist ganz normal.
Aber hoffentlich wird allein die Vorstellung von diesem blauen Himmel helfen.
Und nicht nur bei der Übung auch, wenn du in deinen heutigen Tag zurückgehst.
Hoffentlich fühlen sich die Dinge etwas leichter an.

Ich freue mich aufs nächste Mal und wünsche dir einen schönen Tag oder eine gute Nacht

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