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Geführte Beginner Meditation – Teil 9, Loslassen

Teil 9 – Loslassen, Meditation lernen

Entspanne Dich und lass dich von mir leiten. Lerne was Meditation für dich bedeutet und wie du deine tägliche Meditationspraxis in deinen Alltag integrieren kannst mit dieser kostenlosen 10-teiligen Anfänger Meditation.

Schön, dass du da bist!

Der Geist kann ein seltsamer Ort sein.
Akzeptieren, was kommt und geht, braucht Übung.
Aber das kann uns helfen, weniger wertend zu sein.
Nicht nur für uns selbst, sondern auch für andere.
So werden wir mit der Welt um uns herum ruhiger.

Egal, wie sehr du es dir wünschst, von Gedanken befreit zu werden, der Widerstand dagegen erzeugt nur Spannungen.

„Was auch immer der gegenwärtige Moment enthält, akzeptiere ihn so, als hättest du ihn gewählt.“ Verstehen – akzeptieren – loslassen.

Namaste

Deine Verena

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Geführt von Verena Gittner

Höre dir die Aufnahme dieser geführten Beginner Meditation an oder lade dir die MP3-Datei hier herunter:


10 Minuten geführte Beginner Meditation – Teil 9




Meditation lernen – geführte Beginner Meditation – Teil 9:

Hallo und willkommen zurück zum neunten Teil der Beginner Meditation.

Wie du wahrscheinlich in den letzten Tagen erlebt hast, je mehr du deinen Geist beobachtest, desto klarer kannst du sehen.
Du wirst Gedanken klarer sehen und Emotionen und Gefühle leichter zu bemerken.
Und wenn du diese Dinge erkennst, kannst du auf verschiedene Arten reagieren.

Der hilfreiche Weg ist, von einem Ort des nicht Urteilens.

Zu sehen, zu beobachten und Gedanken und Gefühlen erlauben sich entfalten oder vorbeiziehen.
Je öfter du das übst, desto leichter wird dieser Prozess.
Je entspannter sich der Geist anfühlt, desto wohler fühlt sich der Körper.
Wenn du in irgendeiner Art und Weise darüber urteilst oder in ein Nachdenken über die Gedanken oder Gefühle einbezogen wirst, dann neigt dein Verstand dazu, sogar noch lauter zu werden.
Du wirst anfangen eine gewisse Anspannung im Körper zu spüren.
Versuche also so gut wie möglich Gedanken und Gefühle kommen und gehen lassen.
Und nicht an sie zu denken.
Nicht mehr Lärm, mehr Spannung hinzufügen.
Erlaube ihnen ihr eigenes Ding zu machen.
Selbst, wenn es vielleicht ein bisschen schwierig wird oder es sich sehr anspruchsvoll anfühlt.
Das braucht etwas Übung.
Aber während wir dem du das tust, gibt deinem Geist den Raum, den er braucht, um herunterzukommen.

Jetzt geht es darum, dass du dich wohlfühlst, dass du es dir bequem machst.
Gehe sicher, dass du aufrecht sitzt, an einem Ort, an dem du nicht gestört wirst.
Wir beginnen wie immer, Augen geöffnet, schöner weicher Fokus.

Mache dir den Raum um dich herum bewusst.

Und dann, wenn du bereit bist, nehme ein paar schöne, tiefe Atemzüge.
Durch die Nase ein und durch den Mund aus.
Einatmen, achte auf die Lunge, wie sie sich ausdehnt und mit Luft füllt.
Ausatmung, nehme wahr wie sich die Muskeln in deinem Körper entspannen.

Und mit dem nächsten ausatmen, schließen sanft die Augen.

Lasse dich in deinen Körper sinken.

Beobachte die unterschiedliche Berührungspunkte, Empfindung, das Gewicht der Beine auf dem Boden, die Hände und Arme ruhen nur auf den Beinen.

Pausiere für einen Moment, um Geräusche wahrzunehmen.
Nicht an sie denken, nur bemerken.
Erlaube ihnen, zu kommen und zu gehen.

Und dann die Aufmerksamkeit wieder auf den Körper zu lenken.
Wie fühlt es sich gerade an?

Jedes offensichtliche Gefühl von Leichtigkeit, Lethargie, Unruhe oder Stille.

Und wie wir es bisher gemacht haben, beginne am Kopf und scanne vorsichtig in Richtung der Zehen.
Mach dir ein Bild von deinem Körper.

Bemerke, wenn der Geist wandert und die Aufmerksamkeit dann wieder auf den Körper zurückzuführen.

Um dann die Aufmerksamkeit nur auf den Atem richten.
Dieses hebende und senkende Gefühl.

Wo fühlst du den Atem?

Beginne auch wahrzunehmen, ob jeder Atemzug lang oder kurz, tief oder oberflächlich ist.

Fange an, die Atemzüge zu zählen.
Jeweils nur bis zu zehn und dann wieder bei eins beginnen.

Gedanken einfach kommen und gehen lassen.
Nichts ist gut oder schlecht, was auch immer im Kopf entsteht.

Bemerke, wenn Gedanken wandern.

Und jetzt lasse den Fokus auf den Atem los.
Nur für ein paar Momente, damit der Geist tun kann, was er will.

Bringe nun deine Aufmerksamkeit wieder zurück in den Körper.
Zurück zu den körperlichen Empfindungen, diesem Gefühl des Kontakts, das Gewicht der Füße auf dem Boden, die Hände auf den Beinen.

Beginne dir den Raum um dich herum bewusster zu machen.
Die Geräusche, die Gerüche oder irgendwelche Empfindungen.

Und in deiner eignen Zeit, wenn du soweit bist, öffne sanft die Augen.

Und wie immer nehme dir einen Moment Zeit.
Genieße diesen Moment.
Beobachte, wie unterschiedlich sich dein Körper und dein Geist fühlen, jetzt wo du dir etwas Zeit genommen hast.
Zeit für dich.

Und heute, möchte ich, dass du darüber nachdenkst und beobachtest auch im Laufe des Tages, wie dein Geist und auch dein Körper, auf verschiedenen Arten von Gedanken zu reagiert.
Ob es ein paar Gedanken gibt, die aufregend sind, und ob es da einen gewissen Widerstand gibt, in deinem Kopf und in deinem Körper.

Und zu wissen, dass du in der Lage bist, einfach einen Schritt zurückzutreten um diesen Gedanken zuzulassen.

Aber auch zuzulassen, das dieser Gedanke, dieses Gefühl wieder vorübergeht.

Wenn du damit beginnst, dann hast du einen großen Fortschritt in Richtung des Loslassens gemacht.
Und es spielt keine Rolle, wie sehr du von einem bestimmten Gedanken oder Gefühl gefangen bist.
Und versuche nicht dich von einem bestimmten Gedanken oder einem bestimmten Gefühl zwanghaft befreien zu wollen, denn wenn du dich dagegen wehrst, wir dein Geist ein Konflikt erzeugen und mehr Spannung im Körper.
Beim Training des Geistes geht es darum, zurückzutreten und sich mit der Idee des Beobachtens vertraut zu machen.
Anstatt zu versuchen, zu ändern oder zu kontrollieren, geht es nur darum zu beobachten und loszulassen.

Und je mehr du das übst, je mehr Praxis du bekommst, desto einfacher wird diese Übung und desto besser wirst du in diese Fertigkeit.
Und im Laufe der Zeit wird es völlig mühelos für dich.

Ich freue mich aufs nächste Mal.

Ich wünsche dir einen schönen Tag oder eine erholsame Nacht.

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